Stormspotting Bericht vom 19.07.09

Stormspotting Bericht vom 19.07.2009

Fotos und Videos wurden von den Mitgliedern des Stormspotter Teams gemacht und unterliegen dem Copyright von www.stormspotter.de
Die Wetterradarfotos unterliegen dem Copyright der dazu verlinkten Webseiten.

Die Wetterdaten von meiner kleinen Wetterstation können in einigen Punkten von den anderen Wetterstationen aus der Gegend abweichen!

 

Der Bericht:

Da der Tag überwiegend warm war, zogen viele Quellwolken am Himmel vorbei. Kevin und Ich ahnten nichts böses, als wir um 14:50 Uhr von zwei Gewitterzellen aus Westen überrascht wurden. So machten wir uns mit unserer Ausrüstung auf den Weg und fuhren zu unserem Spotterpunkt zwischen Geitelde und Stiddien. Nach der Ankunft bauten wir die Ausrüstung auf. Nach einem kurzen Niederschlagscheck im Internet, nach dem Durchzug einer Böenfront ,fassten wir den Entschluss uns weiter Südöstlich zu positionieren, um weiterhin vor der südlichen Zelle zu bleiben. Da sich zu dem Zeitpunkt die nördliche Zelle wenige Blitzentladungen aufwies, als die Südliche.

 



Gegen 15:30 Uhr haben wir uns auf den Weg in Richtung Elm (A39) bis nach Cremlingen gemacht. In Klein Veltheim ließen wir die Zweite südliche Zelle über uns hinweg ziehen, dabei gab es einige Blitzentladungen. Um 16:00 Uhr beendeten wir unser Spotting, da sich zwar die nördliche Zelle wieder verstärkt hat, jedoch nur wenige gute Bilder bei raus gekommen sind.

 

 

 

Um 18:00 Uhr ist mir erneut eine kleine, aber stärker werdende Gewitterzelle aus Nordwesten aufgefallen. Diese zog aus Hannover heran und bildete schnell einen starken Niederschlagskern. 18:40 Uhr stand unser Beobachtungsziel fest, sodass Kevin und ich uns erneut auf den Weg gemacht haben. Zugleich haben wir uns die Meinung von Christian Schöps aus Wolfenbüttel (Einen Stormchaser), über die aktuelle Lage eingeholt. Auf der Autobahn A391, auf der Höhe Abfahrt Hansestraße, zog Christian an uns vorbei. Wir schlossen uns ihm bis auf die Landstraße K56 Hafenstraße zwischen Hansestraße und Walle an. Dort suchten wir uns einen geeigneten Platz zum Dokumentieren. Kevin und ich machten viele Fotos und Videos von der  Zelle . Nachdem wir unsere Position bezogen hatten schwächte sich die Zelle enorm ab. Übrig blieb nur noch eine Fotogene Rückseite der Zelle mit einem „Whales Mouth“. Nachdem fast völligen Durchzug , beschlossen wir weiter an die erneut stärker werdende Zelle im Norden zu fahren. Wieder ging es über die A2 und A391 Richtung Meine, jedoch wurde uns schnell klar, dass es nichts mehr gebracht hätte diese weiter zu verfolgen, da der Zellkern ziemlich schnell voran zog. Dabei gab es keine Blitze zu sehen.

Beendet wurde das Spotting im Norden von Braunschweig um 20:17 Uhr. Zum Abschluss gab es noch einen kompletten- und starken Regenbogen.

 

Kurz darauf heulten im gesamten Stadtgebiet Braunschweig die Sirenen der Feuerwehren, da eine Massenkarambolage auf der A2 zwischen Hämelerwald und Braunschweig Nord statt fand. Auslöser  war die Zelle, die wir beobachtet hatten. Die auftretenden Sonnenstrahlen hatten zur folge, dass die Autofahrer von der reflektieren Fahrbahn (Durch die Nässe) geblendet wurden und somit mit unangepasster Geschwindigkeit ineinander gefahren sind. Ein Link zur örtlichen Zeitung finden Sie auf der letzten Seite.

 

Fazit:
Es war mal wieder ein aufregender Tag, leider mit magerer Ausbeute. Blitze gab es sehr selten zu sehen und wir konnten leider keine Dokumentieren. Das Highlight des Sonntages war die abendliche Zelle, mit der schönen Whales Mouth hinter der Front.

 

Presselinks:
Schlimmster Massenunfall auf A2 (Peiner Zeitung)

 

 


Fotos zu diesen Bericht (Achtung, neues Fenster!)

 

-=vielen Dank fürs Lesen=-

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 29. Juli 2017 um 06:54 Uhr